Ehlers-Danlos-Syndrom

🧬 Was genau ist EDS?

 

Das Ehlers-Danlos-Syndrom ist eine Gruppe genetisch bedingter Erkrankungen des Bindegewebes. Dieses Gewebe hält unseren Körper zusammen: Haut, Gelenke, Gefäße, Organe – alles wird durch Bindegewebe stabilisiert. Bei EDS funktioniert das nicht richtig, weil bestimmte Kollagenfasern defekt oder zu schwach sind.

 

Es gibt verschiedene Typen von EDS. Die häufigste Form ist der hypermobile Typ (hEDS), der u. a. zu überbeweglichen Gelenken, chronischen Schmerzen und häufiger Erschöpfung führt.

🔎EDS Subtypen

Das Ehlers-Danlos-Syndrom wird in 13 Typen unterschieden:

 

Subtyp Synonym

❀ Klassisches EDS 

(cEDS)

❀ Classical-like EDS  

(clEDS)

❀ Kardiovalvuläres EDS 

(cvEDS)

❀ Vaskuläres EDS

(vEDS)

❀ Hypermobiles EDS

(hEDS)

❀ Arthrochalasiches EDS

(aEDS)

❀ Dermatosparaktisches EDS

(dEDS)

❀ Kyphoskoliotisches EDS

(kEDS)

❀ Brittle-Cornea-Syndrom

(BCS)

❀ Spondylodysplastisches EDS

(spEDS)

❀ Muskulokontrakturelles EDS

(mcEDS)

❀ Myopathisches EDS

(mEDS)

❀ Parodontales EDS

(pEDS)

🩹 Typische Symptome

Jede*r Betroffene erlebt EDS anders – aber hier sind einige häufige Beschwerden:

 

❀ hypermobile und instabile Gelenke

❀ chronische und akute Schmerzen
❀ Chronische Müdigkeit (Fatigue)
❀ Verdauungsprobleme, Kreislaufstörungen, Migräne
❀ weiche, dehnbare oder verletzliche Haut 

❀ häufige Blutergüsse
❀ Probleme mit Wundheilung, Narbenbildung

 

Viele dieser Symptome sind „unsichtbar“. Außenstehende sehen oft nicht, wie viel Kraft der Alltag kostet.